Human Neuro Cybrainetics
Wo kommt hnc her und warum kann es für mich interessant sein?
Die Therapieform geht zurück auf Dr. Carl Ferreri, der seinerzeit das N.O.T. (Neuronale Organisationstechnik) entwickelt hat. Clemens Künstner und Ruth Schwarz machten daraus das heutige hnc.
Das hnc ist eine Kombination und Weiterentwicklung unterschiedlicher Therapien, die sich in einer jahrzehnte bis jahrtausend langen Anwendung bewährt haben. So kommen eine sehr sanft ausgeführte Chiropraktik, Cranio-Sacrale Therapie, Osteopathie, Sacro-Occipital Technik (S.O.T.), Anteile der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wie der Akupunktur (ohne Nadeln) und einige mehr zum Einsatz.
Der Mensch ist in der heutigen Zeit einer Vielzahl von Belastungen ausgesetzt wie zum Beispiel Unfällen, Operationen, Giftstoffen oder emotionalen Problemen, denen er nicht adäquat begegnen kann. Außerdem fehlt häufig die Zeit, zu regenerieren und Ereignisse wirklich zu verarbeiten.
Unser Körper hat ein enormes Gedächtnis und speichert alles, was wir in unserem Leben bisher erlebt haben. Diese Informationen sind in den betreffenden Körperstrukturen abgelegt. Je mehr das entsprechende Gelenk oder Organ strapaziert wurde, je mehr "Stress" es hatte, desto mehr Energie ist in der Erinnerung festgelegt.
Zum Beispiel weiß unser Knöchel heute noch, ob wir vor 20 Jahren beim Absteigen vom Fahrrad heftig umgeknickt sind. Dieser "Schock" wird in einem minimalen Energiedefizit oder einer kaum wahrnehmbaren minimalen Fehlstellung abgelegt. Dazu kommen im Laufe unseres Lebens immer mehr "kleine Ereignisse", die der Körper wunderbar kompensiert. Eines Tages im Alter von 45 oder 50 Jahren treten dann "ganz plötzlich" Symptome auf und wir suchen in den letzten Tagen nach der Ursache. "Die Galle tut sicher weh, weil die Weihnachtsgans doch zu fett war."
Aber Krankheiten bauen sich über Jahre oder sogar Jahrzehnte auf. Altern und Krankheiten beginnen dann, wenn unser Körper nicht mehr genug Energie hat, um seine vielfältigen Aufgaben optimal auszuführen, wenn er alle Kapazitäten dazu braucht, alte Probleme zu kompensieren. Hier setzt die hnc-Therapie an.
Was passiert genau?
Wie läuft eine Behandlung ab?
Durch verschiedene Muskeltests wird ermittelt, welche Regelkreise nicht mehr richtig funktionieren (z.B. die Stellung von Gelenken, verschiedene Funktionen von Leber oder Niere oder die Verarbeitung bestimmter emotionaler Probleme).
Danach wird über Muskeln, Reflexpunkte und Reflexzonen, Akupunkturpunkte, Knochen und andere "Triggerpunkte" dem Nervensystem wieder die normale Reizverarbeitung ermöglicht. In einem erneuten Muskeltest, wird überprüft, ob der Körper die Korrekturen umgesetzt hat. Dadurch kann der Behandlungserfolg direkt nachvollzogen werden.
So geht es Schritt für Schritt anhand eines festgelegten Behandlungsprotokolls, das sich an den physiologisch ablaufenden Reaktionen des Nervensystems orientiert, durch den ganzen Körper. Das Resultat ist die Stabilisierung und anhaltende Verbesserung der Körperabläufe.
Anschließend können ausgewählte Tests in Bezug auf ein bestimmtes Thema wiederholt werden. Zum Beispiel kann ein Allergen oder die Erinnerung an einen Unfall bestimmte Systeme des Körpers wieder schwächen. Also werden die Körperfunktionen dann gezielt zu diesem Thema stabilisiert.
Wie lange dauert eine Behandlung und wie oft muss ich wiederkommen?
Eine Behandlung dauert in der Regel eine bis eineinhalb Stunden.
Die Häufigkeit der Anwendung hängt natürlich von dem Umfang der zu leistenden Korrekturen ab. Zwei Termine sind meistens notwendig, um die grundlegenden Systeme des Körpers wie z.B. "aufrechte Haltung", Verdrehungen, Flucht- und Verteidigungshaltungen, Immunsystem, Hormonsystem usw. einmal durchzuarbeiten. Besonders bei jungen Patienten können diese Korrekturen ausreichend sein. Wenn spezielle Probleme vorliegen, wird anschließend in die Tiefe gegangen.
Das Besondere an der hnc-Therapie ist, dass eine direkte Kommunikation mit dem Körper stattfindet. Des Weiteren auch, dass z.B. emotionale Belastungen am Arbeitsplatz, die die Ursache von Rückenschmerzen sein können, mitbehandelt werden. Der Patient braucht dabei nicht sein ganzes "Innenleben" zu analysieren, denn der Körper weiß genau, wo es hakt. Es ist durchaus sinnvoll, sich z.B. ein- bis zweimal mal im Jahr durchchecken zu lassen, um chronischen Belastungen vorzubeugen.
Anmerkung: Laut Heilmittelwerbegesetz ist es verboten, Heilversprechen abzugeben. Sollte durch diesen Text der Eindruck entstehen, dass Heilversprechen gegeben werden, so liegt dies nicht in der Absicht der Autorin.
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